Brian Landrus (c) Nick Carter

Brian Landrus (c) Nick Carter

Traumhaft – so oder so

Woher nehmen Jazzmusiker ihre Inspiration? Gitarrist Bill Frisell redet Klartext. Zu seinem neuen Album „In my Dreams“ (Blue Note) habe ihn ein jahrzehntealter Traum von dozierenden Mönchen bewegt, meint er.

Andere begnügen sich mit traumhafter Musik:

Saxophonistin Melissa Aldana etwa, die sich mit Pianist Gonzalo Rubalcaba oder Sängerin Cécile McLorrin Salvant auf die Spuren ziemlich weit interpretierter kubanischer „Filin“-Balladen begibt („Filin“, Blue Note)
Saxophonist, Klarinettist und Flötist Brian Landrus, der sich mit brillanter Band an seine ebenso erfolgreiche wie menschlich schwierige Fusion-Jazz-Episode Anfang der Nuller-Jahre erinnert („Just when you think you know“, BlueLand/Palmetto Records).
Schließlich Gitarrist Julian Lage, der vor allem im Keyborder John Medesky einen idealen Partner für neue Höhenflüge gefunden hat (Scenes from above, Blue Note).

Jazzige Grüße von Eurem 
Gilbert Waldner