Willkommen in Schlanding, Christof Isopp!
Willkommen in Schlanding, Christof Isopp!
Willkommen in Schlanding, Christof Isopp!
Willkommen in Schlanding, Christof Isopp!
Willkommen in Schlanding, Christof Isopp!

Willkommen in Schlanding, Christof Isopp!

Ein Gespräch darüber, wie man richtig gute Fragen stellt um zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln mit dem Architekten und Künstler Christof Isopp.

Der Architekt und Künstler Christof Isopp ist zu Gast bei Roland Gruber, und sie treffen sich auf einer Veranda im fiktiven Ort Schlanding.

Isopp ist in Pörtschach am Wörthersee aufgewachsen – allerdings nicht im Pörtschach mit Wasser und Promenade, sondern mit Blick, erste Reihe fußfrei, direkt auf die Autobahn, die damals noch eine ganz andere Bedeutung hatte: ein Zukunftsversprechen. Er studierte Architektur in Graz und im schwedischen Lund und arbeitete längere Zeit in Hamburg, bevor er mit seiner Familie wieder nach Österreich zog.

Isopp ist beruflich viel im ländlich geprägten Raum unterwegs, um mit Leidenschaft leerstehende Häuser in Dörfern wachzuküssen. Und das ganz ohne Auto, ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Vorteil: Sein Büro ist immer dabei und genau dort, wo er gerade ist – denn alles, was er zum Arbeiten braucht, trägt er seit über 20 Jahren im Rucksack mit: Laptop und iPad. Und manchmal hat er auf seinen Reisen auch einen sehr großen Rollkoffer dabei. Darin befinden sich allerdings keine Unterlagen, sondern Skulpturen. Denn Isopp gestaltet als Künstler ganz besondere Kopf-Skulpturen, die er in einer Galerien ausstellt.

Als Gesellschafter des Kreativunternehmens nonconform ist er ständig auf der Suche nach der richtigen Frage, um daraus die passenden Antworten abzuleiten. Dafür ist es für ihn immer notwendig, einen Schritt zur Seite zu treten, um die Problemstellung aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Isopp ist ein präziser Beobachter und ein begnadeter Gestalter. Mit seiner eigenen „WOW-Methode – Wurscht oder Wichtig und Warum“ zerlegt er Herausforderungen in einfache Skizzen. So werden komplexe Systeme verständlich, und zukunftsfähige Lösungen für Gemeinden, Schulen und Unternehmen können entwickelt werden. In Schlanding erzählt er auch von seinem aktuellen Lieblingsprojekt, der gelungenen Umgestaltung des Headquarters der Kärntner Sparkasse am Neuen Platz in Klagenfurt, in dessen Entwicklung er mit seinem Büro nonconform einige Jahre lang intensiv involviert war.

Dem Schlanding Museum hat er eine Druckplatte mit einem Frosch geschenkt – eine Zeichnung, die ursprünglich von einer anderen Schlanding-Gästin stammt: der Künstlerin Johanna Mateja Gruber.