Willkommen in Schlanding, Renata Schmidtkunz!
Willkommen in Schlanding, Renata Schmidtkunz!
Willkommen in Schlanding, Renata Schmidtkunz!
Willkommen in Schlanding, Renata Schmidtkunz!
Willkommen in Schlanding, Renata Schmidtkunz!

Willkommen in Schlanding, Renata Schmidtkunz!

Ein Gespräch über die großen Fragen des Lebens und die Kunst, ein gutes Gespräch zu führen mit der Journalistin und Theologin Renata Schmidtkunz.

Diesmal ist ein besonderer Gast bei Roland Gruber in Schlanding zu Besuch: Renata Schmidtkunz, eine der bekanntesten Stimmen Österreichs. Sie hat über Jahrzehnte die intellektuelle Landschaft des ORF geprägt und die beliebte Ö1-Sendereihe „Im Gespräch“ geleitet – mit mehr als 750 Interviews mit Menschen aus Wissenschaft, Kunst, Politik und Gesellschaft.

In Schlanding zeigt sich Renata Schmidtkunz von einer ganz persönlichen Seite. Schon der Ort des Gesprächs – der imaginäre Marktplatz von Schlanding – wird bei ihr zum Tanzboden. Sie outet sich als Polka-Fan, leidenschaftliche Tänzerin und wie wichtig ihr die Pflege von langjährigen Freundschaften ist.

Renata erzählt von ihren Wurzeln als Pfarrerstochter im Ruhrgebiet, von ihrer Jugend im kleinen Kärntner Dorf Eisentratten bei Gmünd – und davon, dass das Fragenstellen stets im Mittelpunkt ihres Denkens stand: „Warum ist das so? Woher leitet jemand seine Macht ab, mir etwas vorzuschreiben? Was ist Freiheit?“ Ihre Studienwahl war daher konsequent: Theologie. Nicht aus Tradition des Elternhauses, sondern als intellektuelles Werkzeug, um die Welt bestmöglich zu verstehen.

Ihr Weg zum ORF führte über Umwege zur Religionsabteilung des Fernsehens, wo sie neue Formate wie „Kreuz & Quer“ mitentwickelte. Sie drehte über 40 Dokumentarfilme, darunter „Das Weiterleben der Ruth Klüger“. Für Schmidtkunz ist guter Journalismus kein bloßes Vermitteln von Information, sondern echte Kulturarbeit, die Haltung, Genauigkeit und Tiefgang verlangt. Ihre Gespräche bereitete sie akribisch vor und erstellte ein Drehbuch mit genau 13 Fragen.

Renata Schmidtkunz steht für die besondere Fähigkeit, das gute Gespräche als Raum für Entwicklung zu begreifen - sowohl für den Gast als auch für das Publikum. Wer ihr zuhört, spürt: Sie lebt für das Gespräch und hat nie aufgehört, grundsätzliche Fragen zu stellen oder sich klein machen zu lassen.

Und: Für das Schlanding Museum hat sie ein ganz besonderes Stück mitgebracht – ein Liesertaler Dirndl, eine Hommage an ihre Jugend in Kärnten.